Meisterfortbildung lohnt sich

Was tun, wenn man in seinem Beruf bereits fast alles erreicht hat? Ganz einfach, man wagt den Schritt zur nächsten Herausforderung. In handwerklichen Berufen ist das oft die Meisterfortbildung, die mehr Gehalt, größere Aufstiegschancen und mehr Zukunftsperspektiven verspricht.

Wieso sollte man Meister werden?

Eine Meisterfortbildung heißt nicht nur, dass man als Meister danach in seinem alten Beruf schlicht mehr Lohn bezieht. Denn die Urkunde zum Meister öffnet viele Türen, die vorher noch verschlossen waren. Auch in der Industrie und in größeren Unternehmen werden Meister gesucht, die wirklich die besten auf ihrem Gebiet sind. Nebenbei gehört zu einer Meisterfortbildung meistens auch eine Weiterbildung in Bereichen wie Betriebswirtschaft oder Unternehmensstrukturen hinzu, so dass man im Anschluss an die bestandene Prüfung auch in anderen Branchen Fuß fassen kann – sofern man dies möchte. Der Weg in die Selbstständigkeit ist dann ebenfalls nicht mehr weit. Mit den Erkenntnissen, die in einer Meisterfortbildung gewonnen werden können, ist solch ein Schritt noch einmal deutlich einfacher.

Breites Berufsfeld

Nicht nur das Handwerk ist auf Meisterprüfungen abonniert. Auch in der Hauswirtschaft oder der Landwirtschaft sind Meisterbriefe gerngesehene Urkunden, die Vertrauen bei den Kunden wecken. Denn einem Meister wird selbstverständlich eine gewisse Klasse bei der Ausführung seiner Arbeit zugemutet, die den Kunden dann auch einen deutlichen Aufpreis wert ist.

Wer eine Meisterprüfung ablegen darf, hängt ganz vom gewählten Beruf ab. Die meisten Branchen möchten erst eine gewisse Zeitspanne an praktischer Erfahrung im Lebenslauf sehen, bevor sie jemanden zur Meisterprüfung zulassen. Außerdem gibt es entsprechende Lehrgänge, die die zukünftigen Meister auf ihre Prüfungen so gut es geht vorbereiten. Diese Lehrgänge können zwar bis zu ein Jahr in Anspruch nehmen; eine abgeschlossene Meisterprüfung sollte dies jedoch in jedem Fall wert sein.